Menschen erzählen Mutgeschichten - Barfuss in Beijing - Blog

Herzlich Willkommen auf dem Mut-Blog

Mutige Menschen mitten unter uns erzählen Ihre Geschichte.
Lasst euch ermutigen loszulegen oder startet die Suche nach eurem Mutprojekt.

Wann hattest Du Deinen letzten Mutausbruch?

Du bist noch total on fire weil Du erst kürzlich über deinen Schatten gesprungen bist und hast Lust uns davon zu erzählen? Du würdest gerne einen Mutsprung machen, aber Du traust Dich einfach nicht? Oder es fehlt einfach das letzte Stückchen zum JETZT? Du würdest gerne etwas verändern in deinem Leben – ob privat oder beruflich, fühlst Dich aber orientierungslos im Dschungel der Möglichkeiten?

Wir, Dorothea, Nina und Sarah, sind gestartet um euch zu mutivieren! Auf diesem Blog lest ihr Geschichten von Menschen wie Du und ich, die mutig sind. Die dort weitergemacht haben wo Andere sagen „Ich würde gerne, aber….“ Lasst euch inspirieren von vielen wunderbaren, mutigen Leuten. Schaut hinter die Fassaden, dort stecken die spannendsten Geschichten!

Es müssen nicht immer gleich die großen Sprünge und Mutausbrüche sein. Viele Mikro-Mut-Momente führen zum Aufbau von Mut-Muskulatur. Mut kann man trainieren. Wir wollen euch ermutigen: Fangt an zu träumen! Denn wenn die Sehnsucht größer ist als die Angst, dann kommt der Mutausbruch!

Dieser Blog ist für alle, die nach Sinn und Erfüllung suchen. Die mutig sind oder sein wollen. Für alle, die Träume, Visionen, Herzenswünsche haben. Die ihre Talente kennen oder kennen möchten. Für alle, die auf der Suche nach Veränderung sind bzw. von Zeit zu Zeit Veränderung in ihrem Leben brauchen. Sowohl für die, die schon gefunden haben als auch für die, die noch suchen.

Wir wünschen euch viel Spaß beim Lesen.

Eure

Doro, Nina, Sarah

Aktuelle Beiträge
  • Kristine und Kati von ooshi Berlin: “Wir finden gerade unseren eigenen Weg.”

  • Christiane – Mut ist keine Willkür, sondern die Will-Kür

  • Vera – Hinter der Angst beginnt die Freiheit

  • Nina – Mutmoment im Flugzeug: Von Herzen auf Weltreise geschickt

Wer schreibt hier?

Drei Menschen, drei Branchen, ein Thema.
Wir wollen Euch mutivieren, mutig zu sein!

Sarah
Kommunikationsexpertin, Storyteller

Sarah

Dorothea
Improvisationskünstlerin

Dorothea

Nina
Coach

Nina

Sarah

Ich bin Sarah, gefühlt immer Mitte Dreißig, da gefällt es mir ganz gut. Ich wohne mit meinem Mann und unseren zwei kleinen Töchtern bei München, irgendwo zwischen Großstadtfever, Kleinstadtmief, Weltluft, Hochhausstraßen, grünen Wiesen, Bauernhofduft, S-Bahn, Bus, Tatütata… Kommunikation ist mein Beruf und das Schreiben war schon immer mein Hobby. Die erste Geschichte entstand in der Grundschule, inspiriert durch ein Helme Heine Poster. In diesem Blog möchte ich gemeinsam mit Nina und Doro den vielen kleinen und großen, individuellen Geschichten der Menschen mitten unter uns eine Bühne geben. Du kennst jemanden, der auch ein Erlebnis voller Mut und Herzblut zu erzählen hat? Dann schreib mir gerne, vielleicht möchte die Geschichte ja auch auf dieser Blog-Bühne erzählt werden. 

Dorothea

Ich bin Dorothea, improtheatersüchtig, menschenliebend, lebensneugierig und immer dabei mich neu zu erfinden. Seit mehr als 5 Jahrzehnten stehe ich auf der Bühne des Lebens, bin ImproSchauspielerin, Kabarettistin, ImpulsTrainerin – und einfach Mensch.
Eigentlich wollte ich ja als 3-jährige meinen damaligen Freund heiraten und einen Bauernhof betreiben. Aber als mir klar wurde, dass die Tiere, die ich aufziehen werde dann irgendwann zum Schlachter kommen und gegessen werden, war der Plan schnell verworfen und es war klar, dass der Weg wohl woanders hingeht: Auf die Bühne! Was allerdings mit vielen Stolpersteinen und Rückschlägen verbunden war. Bis zu dem Moment in dem ich das Improvisationstheater kennen gelernt habe. Diese Arbeit hat mein Leben komplett umgekrempelt.
Ob in Shows, im Training mit Firmen oder in freien Workshops: die Kunst der Improvisation ist für mich mehr als nur reine Spieltechnik. Es ist eine eine Lebenseinstellung geworden.  
Auf der Bühne, im BusinessAlltag, sowie im Training zählt für mich das JA zum Moment, das JA zum respektvollen Miteinander, das JA zum Risiko und der Fokus auf die Stärken des Partners. Nur so ist es möglich phantastische Szenen (Projekte) zu gestalten, Held und Heldin (Führungspersönlichkeit) und gleichzeitig Unterstützer (Mitarbeiter) und Wegbereiter (Kollege) für die Geschichte (Produkt) zu sein.

Nina

Ich bin Nina, erfahrene Weltreisende & Teilzeit-Digitalnomadin einerseits und Kommunikationsexpertin, Strategie-Beraterin, psychologischer Coach andererseits. Mutige Wanderin zwischen diesen beiden Welten – mal mehr, mal weniger ausbalanciert.

Ich habe die Fülle der Welt und ihre Vielfalt von Möglichkeiten schätzen gelernt. Auf allen Ebenen, im Ausland wie im Inland. Das zu genießen, alle meine Chancen zu nutzen hat mich oftmals viel Mut gekostet und mir eine unglaubliche Freiheit beschert. Meinen eigenen Weg zu gehen, oftmals gegen den Strom zu schwimmen war und ist nicht immer einfach. Das Gefühl aber mir selbst treu zu sein, nach meinen eigenen Bedürfnissen zu handeln und mein Leben zu gestalten ist einfach unglaublich schön.

Genau das versuche ich seit 2006 auch meinen Klienten beim Coaching weiterzugeben: Wahrzunehmen, was man eigentlich will im Leben, an sich zu glauben und zu spüren, was einen wertvoll macht, sich mit den Ängsten anzufreunden und mit ihnen zu gehen, statt sich gegen sie zu wehren. Dann ist alles möglich.

SARAH - WARUM WILLST DU ÜBER MUT SCHREIBEN?

Wie oft war ich schon erstaunt, wenn die Geschichte eines Menschen meinen Blick auf ihn/sie total verändert hat. Was manche erlebt und geschafft haben! Nie hätte ich solch mutige Geschichten hinter den Personen vermutet. Das hat mich überrascht und nachdenklich gemacht: Immer dieses Schubladendenken! Davon kann man sich vielleicht nicht befreien, aber mit dem Wissen um die Schubladendenke kann man sich doch gezielt auf die Suche nach den innliegenden Schätzen machen. Darum geht’s mir hier: Den Blick hinter die Fassade und die dahinterliegende Geschichte. 

DORO - WARUM WILLST DU ÜBER MUT SCHREIBEN?

Weil es mir am Herzen liegt Menschen klar zu machen, dass Mut nicht immer heißt sich lebensbedrohlichen Gefahren zu stellen. Sondern dass jeder kleine Schritt, den ich nach vorne oder auch nach hinten gehe, um mir selbst ehrlich zu begegnen und zu meiner Wahrheit zu stehen, richtig-wichtig-mutig ist. Ich habe zum Beispiel erst mit 33 Jahren endgültig den Mut gefunden mich ganz zu meiner großen Liebe, dem Theater, zu bekennen. 

Nina - WARUM WILLST DU ÜBER MUT SCHREIBEN?

Ich habe schon in meiner Pubertät angefangen darüber nachzudenken und darauf zu achten, was eigentlich genau passiert, wenn man mutig ist. Inzwischen achte ich darauf quasi täglich: bei mir, meinen Klienten und allen Menschen die mir wichtig sind. Was ermöglicht Ihnen Neuland zu betreten? Wie kann ich sie ermutigen, den ersten Schritt zu machen? Was hält sie davon ab mutig zu sein? Wie kommt Mut und wie geht er? Und viele Fragen mehr (siehe Artikel: “Was ist Mut?”).

Jede Veränderung braucht Mut. Und einen ersten Schritt. Da ich mich als Coach täglich mit Veränderungen beschäftige, egal ob beim einzelnen Menschen oder beim klassischen Changeprozess im Unternehmenskontext, kann ich inzwischen auf langjährige Mut-Erfahrungen zurückblicken und davon möchte ich gerne auf diesem Blog etwas weitergeben.

Sarah - Wann warst Du mal so richtig mutig?

Als ich meinen allerersten Job nach 5 Jahren gekündigt habe ohne einen Neuen in der Tasche zu haben: Ein bißchen hilflos, ohne klare Antwort auf die Fragen „was kann ich besonders gut“ und „wo will ich hin“ aber angetrieben von dem Gefühl: „Ich brauch was Neues.“  

Als es auf Hochzeitsreise ging: 2013 mit dem Rucksack durch Sri Lanka. Bis zum Abflug hab ich mir selbst nicht geglaubt dass ich mich das traue. Als ich mir der Tatsache bewusst wurde dass es in wenigen Stunden tatsächlich losgeht gab es ein paar heimliche Tränen und dann begann sie – die beste, eindrucksvollste, erlebnisreichste Reise meines (bisherigen) Lebens.

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Doro - Wann warst Du mal so richtig mutig?

Meinen letzten Mutausbruch hatte ich 2017, als ich gefragt wurde, ob ich einen Vortrag auf dem Eventtag der MBW (Medienberatung der Wirtschaft GmbH) halten würde. 45 Minuten, vor über 100 Teilnehmern aus Wirtschaft und Industrie. Warum das mutig ist für eine bühnenerfahrene Improvisationskünstlerin wie mich? Ich bin seit über 20 Jahren auf der Bühne zuhause – als Schauspielerin, Kabarettistin oder Trainerin.  Jedoch bis dato noch nicht als Speakerin vor Fachpublikum. Das Publikum 45 Minuten mit meinem Thema begeistern, am Ball halten und dabei ich selbst bleiben! Da war es wieder. Dieses Gefühl sofort NEIN sagen zu wollen, aus Angst, die Erwartungen des Gegenübers vielleicht nicht zu erfüllen. Zum Glück kenne ich inzwischen das berauschende Gefühl, über das erste, impulsive Angstgefühl hinweg zu steigen und JA zu Herausforderungen zu sagen. Am besten schneller als mein Kopf Argumente dagegen finden kann. Es ist dieser erste Schritt der zählt. Jedes Mal wieder. Das berauschende Gefühl es geschafft zu haben ist die Belohnung für den Angstschweiß auf der Stirn. Wenn der erste Schritt auf die Bühne voller Power ist, zweifellos, mutig, committed – dann wird der Abend gut. Beziehungsweise der Tag. Der Vortrag. Das Training. Das ist Mut. Jeden Tag wieder.  

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Nina - Wann warst Du mal so richtig mutig?

Auf den bin ich besonders stolz, der ist noch gar nicht so lange her und ich bin noch mittendrin: Da ich Kälte und Winter nicht mag und einfach eine Sommersonnenseele bin, habe ich mich im Januar 2018 aus dem Staub gemacht. Genauer gesagt bin ich in die Wärme geflüchtet. Aber diesmal alleine, weil mein Mann Mounir leider beruflich noch nicht so flexibel ist wie ich.

Es hat mich wirklich viel Mut gekostet, denn ich wollte erst zurückkommen, wenn es in Deutschland Frühling wird und einfach von unterwegs arbeiten. Das hatte ich schon auf unserer Weltreise ausprobiert und es hatte gut funktioniert. Eben einfach arbeiten, da wo es warm ist. Seitdem treibe ich mich in Thailand, Malaysia und Indonesien herum und genieße Sonne und Wärme.

Bei der Entscheidung zu drei Monaten Asien, war noch nicht klar , dass Mounir mich vier Wochen besuchen kommt, dass ich eine Konferenz mit anderen Digitalnomaden in Thailand besuche und dass ich viele tolle, inspirierende Menschen treffe, die es mir einfach machten mich überall zu Hause zu fühlen. Eine Reiseroute gab es bei mir und uns noch nie, sondern es wird täglich neu entschieden: Wo möchte ich sein, wie lange bleibe ich, was brauche ich, damit es mir gut geht? Auch das kostet Mut und ist nicht immer einfach. Dafür ist das SEIN dann wirklich Taylormade.

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